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  • Sabine

Hilfe von Hand zu Hand


Als ich eines abends auf dem Heimweg war, stand ein älterer Herr am Straßenrand und gestikulierte so, dass für mich daraus ersichtlich wurde, dass hier wahrscheinlich Hilfe erforderlich sein könnte. So hielt ich also an, um nachzufragen.

Es stellte sich heraus, dass der Mann ein Handy gefunden hatte, dies aber nicht auf dem kürzesten Wege an den Besitzer weiterleiten konnte, da er gehörlos und sich mittels Lautsprache über das Telefon hätte nicht äußern können.

Wir verständigten uns deshalb dahingehend, dass ich mich um diese Angelegenheit kümmern würde. Dankbar verabschiedete er sich.

Da es schon später am Abend war, konnte das Handy nicht mehr im Fundbüro abgegeben werden.

Es gab aber die Möglichkeit auf dem Gerät selbst nach dem Namen und der Telefonnummer des Besitzers zu schauen, um ihn anzurufen.

Zuhause angekommen übernahm meine Tochter sofort die Aufgabe den Namen herauszufinden.

Zügig fand sie auf dem Gerät Hinweise, bei wem es sich um den Eigentümer handelte und die dazugehörige Telefonnummer.

Wir starteten also hoffnungsvoll einen Anruf, aber leider ohne Erfolg.

Auch spätere Versuche lieferten kein Ergebnis.

Im Fundbüro am nächsten Morgen nahm man das Handy entgegen und unternahm ebenfalls den Versuch über einen Anruf den Besitzer zu erreichen und diesmal mit Erfolg.

Die freundlichen Mitarbeiter wollten nun meinen Namen wissen, um diesen dem Eigentümer für einen eventuellen Finderlohn mitzuteilen, aber ich verwies auf den älteren Herren der das Gerät einen Abend zuvor gefunden hatte, dessen Name ich mir aber leider nicht hatte geben lassen.

Wie sich aber nun herausgestellte, kannte man ihn meiner Beschreibung nach im Fundbüro, da auch er einmal etwas verloren und über dieses Fundbüro zurückbekommen hatte.

Es passte tatsächlich alles zusammen, hier ging Hilfe nahtlos von Hand zu Hand.



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